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ЖАНРЫ

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„Ist das alles? Was hast du in den Taschen?“

Aber auch hier befindet sich nichts Wertvolles. Die Schraubenschl"usse interessieren die Typen nicht.

„Ist das dein Ernst?! Wo ist der Kies!“

„Aber… ich habe keinen!“

Peng! Der Gewehrkolben kracht mit voller Kraft unter meinen Brustkorb.

Uh … Aua!

„Was soll das… ich habe Ihnen nichts getan!“

„Du Mistkerl, wo wohnst du?“

„L"archenallee 5, Wohnung 15.“

Die M"anner sehen sich an.

„Wo ist das?“

„Weit weg… Was kann ein Junkie wie der schon besitzen? Eh, aufstehen!“

Sie treten auf mich ein und zwingen mich, die Tasche von der Strasse aufzuheben. Ein Schlag auf die Schulter weist mir die Richtung.

Wir liefen nicht lange, da stieg mir Rauch in die Nase. Als wir um die Ecke biegen, stehen wir vor einem langen Zaun mit Stacheldraht. Wir laufen den Zaun entlang, biegen wieder um die Ecke und gehen direkt auf das Tor zu. Es ist verschlossen. Am Tor sitzen mehrere M"anner um ein Lagerfeuer. Alle sind bewaffnet und tragen "uberwiegend Jagdgewehre.

„Оh! Gr"uss dich, Mitja! Wen hast du da angeschleppt?“

„Ach, nur einen Penner. Bringen wir ihn zu den anderen.“

Links vom Tor steht ein kleiner Wellblechverschlag. Nachdem sie mir zuvor die Tasche abgenommen und das Schloss an der Eingangst"ur ge"offnet haben, stossen sie mich hinein. Ich gehe ein paar Schritte und lasse mich entkr"aftet auf den Boden fallen. Mein Gott, was ist hier los?

„Haben sie Sie auch gefangen?“

Ich drehe mich zu der Stimme um. Auf dem Boden sitzt ein "alterer Herr. Die Gl"aser seiner Brille sind zersprungen, ansonsten er sehr manierlich aus.

„Ja… Sie nahmen mir alles weg und schlugen mich mit dem Gewehrkolben. Wo sind wir hier?“

„Junger Mann, das ist das ehemalige Lager der Kommunalverwaltung von Tarkow. Die Leute, die dort auf der Strasse sitzen, sind gew"ohnliche Banditen. Genauer Einwohner, die jetzt Banditen sind.“

„Aber sie sind bewaffnet!“

„Nicht alle haben eine Waffe. Bis jetzt. Sie werden sich schnell bewaffnen. Wohnungen pl"undern und alles Wertvolle wegschleppen. Dabei finden sie dann auch die Waffen.“

„Und was habe ich damit zu tun?“

Das erkl"arte mir mein Nachbar wie folgt. Er und seine unfreiwilligen Freunde werden schon den dritten Tag hier festgehalten. Als die mysteri"osen Ereignisse begannen, hatte er (sein Name ist Pawel) auf die offizielle Evakuierung gewartet, denn seiner Meinung nach, w"aren die Beh"orden verpflichtet gewesen, alles zu tun, um die Stadtbewohner zu retten. Vergeblich, die Angestellten der Stadtverwaltung und die Beamten waren gleich auf und davon und "uberliessen die Stadt ihrem Schicksal. Er wusste nicht, was dann geschehen war, denn als er zum B"acker lief, fingen ihn Mitjas Kumpanen und er wurde in diese Baracke gesteckt. Seitdem jagten sie die Gefangenen zum Pl"undern durch die nahe gelegenen H"auser. Heute fr"uh hatte Pawel Pech und der Rammbalken fiel ihm auf den Fuss. Nur mit M"uhe erreichte er die Baracke und lag jetzt hier, um sich auszuruhen.

„Und was passiert dann mit ihnen? Gibt es hier wenigstens Essen?“

„Gestern teilten sie Fischkonserven aus. Wasser ist dort, die Toilette hat einen Wasserhahn. Ich vermute Sie wurden gefangen, um den Verletzten zu ersetzen. Mich k"onnen sie nicht mehr gebrauchen. Ich kann ja kaum gehen! Hoffentlich lassen sie mich frei…“

Toll! Das hat er sich fein ausgedacht. Sie lassen ihn frei! Und was wird aus mir? Ich werde f"ur diese… schuften. Dieser Gedanke macht mir Angst. Mein Nachbar sch"uttelt mit dem Kopf. Seiner Meinung nach, ist alles halb so schlimm. Fr"uher oder sp"ater sind die Wohnungen abgegrast. Dann brauchen sie die Gefangenen nicht mehr, die sie durchf"uttern m"ussen.

„Sie werden auch Sie wieder laufen lassen. Sie werden sehen! Eine Woche oder etwas l"anger… Ausserdem werden dann die Beamten und Polizisten auf jeden Fall wieder hier sein! Sie k"onnen die Stadt doch nicht einfach den Banditen "uberlassen. Die Banditen da draussen werden sich verantworten m"ussen… warum sich zus"atzlich Probleme aufladen?“

Ich kann seinem Optimismus nichts abgewinnen, obwohl er nicht v"ollig unbegr"undet ist. Na gut, wie war das mit dem Wasser?

Ich trinke Wasser und wasche mir das Gesicht. Dann sehe ich mich in der Baracke um. Nichts, was uns weiterhelfen k"onnten und die zwei T"uren, die zu anderen R"aumen f"uhren, sind nicht nur abgeschlossen, sondern auch mit Brettern zugenagelt. Ich habe genug gesehen und setze mich auf die Matratze, die an der Wand liegt. Ich war eingeschlafen und wurde mit Fusstritten geweckt. Meine G"ute, wird das jetzt zur Tradition?

„Was willst du!“

„Du hast es dir auf meiner Matratze bequem gemacht!“

Ein schmaler, zotteliger Bursche schaut b"ose auf mich herunter.

„Such dir eine andere Matratze! Da liegen noch mehr!“

„Verpiss dich!“

Die anderen Bewohner der Baracke sehen aus der Ferne zu. Die langweilen sich wohl? Der h"atte eine auf die Fresse verdient. Oder vielleicht ist Pawel die Ramme nicht zuf"allig auf die F"usse gefallen? Er hatte es angedeutet. Jetzt bloss keine Pr"ugelei vom Zaun brechen.

„Hier, steck dir deine Matratze sonst wohin!“

Ich stehe auf und wende mich ab, um den Platz zu verlassen. Der B"artige tritt mit Schwung mit dem Bein nach. Jedenfalls denkt er das. Ich schaffe es, mich rechtzeitig wegzudrehen, er trifft daneben und kracht mit voller Wucht gegen die Barackenwand. Das Metall scheppert dumpf und sofort ert"ont von der T"ur Gebr"ull.

„He, ihr langweilt euch wohl?! Haltet alle die Klappe! Sonst komm ich und sorge ein endg"ultig f"ur Ordnung!“

Der Schreihals scheint es ernst zu meinen, selbst der St"orenfried wird sofort ruhig. Er knirscht mit den Z"ahnen und kriecht zu Seite.

„Das war ein Fehler!“, r"ugt mich Pawel vorwurfsvoll: „Wir sollten uns nicht streiten.“

„Ich habe ihm nichts getan! Er hat selbst damit angefangen!“

„Grischa ist unser Brigadier. Den sollte man besser zum Freund haben.“

„Aha, andernfalls bekommt der n"achste den Rammbock auf den Fuss?“

Mein Gespr"achspartner wendet sich gekr"ankt ab. Aber es sieht so aus, als h"atte ich Recht!

Wenigstens habe ich ausgeschlafen! Wenn auch nicht gerade ruhig. Ich war mehrmals wachgeworden und hatte mich aufgesetzt. Offenbar kein Zufall. Ich hatte das Gef"uhl, dass jemand "uber mir steht. Als ich aufwachte, war er schnell verschwunden. Er war ganz still und gab sich nicht zu erkennen. Ich war im Halbschlaf, schrie nicht und sprang nicht auf. Wozu? Lieber nicht auffallen. Ich wartete, aber es geschah nichts.

* * *

„Na ihr elenden Halunken!“ Vor uns stolziert ein rothaariger Bulle auf und ab. „Gratulation zur Verst"arkung!“

Er nickt in meine Richtung.

„Deshalb werdet ihr ab jetzt mit dem geb"uhrenden Eifer arbeiten, anstatt zu faulenzen! Ansonsten gibt es das Abendbrot zum Mittagessen! Morgen zum Mittagessen! Fragen? Nein? Dann nehmt die Beine in die Hand und Abmarsch!“

Uns fiel der Eingang eines Plattenbaus zu. Die Wache liess die Truppe vor dem Haus antreten und wies uns mit wenigen Worten und ohne grosse Umschweife ein.

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